Ernährung Welpen

Die Ernährung der Welpen geht mit der gesunden Muttermilch los. Hier wird der Grundstein für ein intaktes und gesundes Immunsystem gelegt. Ein intaktes  Immunsystem ist der Schutz vor Infektionen und allen Krankheiten. Dabei ist der Darm das wichtigste Organ. Das Immunsystem ist am Anfang noch sehr begrenzt funktionsfähig und braucht ein paar Monate um sich zu entwickeln.

Deshalb spielt die  gesunde, artgerechte Ernährung ab dem Welpenalter eine enorme  Rolle für die Entwicklung und Gesundheit des Hundes.

Artgerechte Ernährung ist wie bereits mehrfach erwähnt, das „Barfen“ . bones and raw Food (Rohes Fleisch und Knochen) hierzu gibt es genügend Informationen im Internet .

Wir selbst füttern unsere Hunde und auch unsere Welpen mit “ Reico“ Nassfutter. Das Futter ist so ausgewogen, dass es dem Barfen zu 95% entspricht.  Es hat mit den höchsten Anteil an Fleisch  von 70% und vor allem steht das Futter  im mineralischen Gleichgewicht.   Mit einen  rohen Fleischknochen in der Woche können sich unsere Hunde die Zähne reinigen und haben gleichzeitig viel Freude am kauen. Auch den Welpen kann man daran schon gewöhnen und mit kleinen Geflügelhälsen, oder Ochsenschwänzen. (Wichtig!!!  immer roh füttern!!!)  Gekochte Knochen splittern und können den Hund verletzen.

Welpen sollten  am Anfang 3 Mahlzeiten bekommen die immer von einer Futtersorte sind.  Also nie Trockenfutter und Nassfutter mischen oder mal so oder so geben.  Hier entsteht oft Durchfall, weil ein Hundemagen viel zu komplex ist, als das er so ein Durcheinander verkraftet.

Shiba,s sind beim Fressen oft wählerisch. Bekommen sie  zu viele und verschiedene  Leckerli, s dann sortieren sie aus oder fressen generell die Hauptmahlzeiten nicht mehr, oder nicht in den angegebenen Mengen. Das ist immer eine Gefahr für die Entwicklung des Immunsystems.  Deshalb sollte man unbedingt  darauf achten, dass man am Tag nie mehr als 10g Leckerli verfüttert (in Form von getrocknetem Fleisch) oder sogar generell darauf verzichtet. Der Hund dankt es mit einer sehr engen Beziehung. Ansonsten fixiert man ihn nur auf  Leckerli.  Man kann auch Nassfutter in Futterbeutel geben und so mit der Erziehung arbeiten. Es sollte jedem bewusst werden, dass viele  Leckerli,s  und der oft durchgeführte ständige Futterwechsel, das Immunsystem schwächt. Dazu kommt, das viele Welpen von uns Menschen  überfordert werden, da wir einfach die Wach- und Ruhephasen nicht einhalten. Da beginnen die ersten Krankheiten mit Durchfall, ständiges Hautjucken, oder Bindehautentzündungen usw.  Stress ist wie beim Menschen ein Gesundheitskiller und greift das Immunsystem an.  Wer schon im Welpenalter mit diesen Krankheiten kämpft und die Ernährung nicht ändert, wird immer einen krankes Tier haben.

Leider hinterfragen auch Tierärzte nicht. sondern versuchen nur das Symptom zu lindern. Oftmals wird dann auch wieder anderes Futter verkauft, oder gleich Antibiotika oder Cortison verabreicht  und Hund und Mensch geraten in einen Kreislauf, der sich nur noch ums Futter und um den kranken Hund dreht.

Wer also einen gesunden Hund ein Leben lang haben möchte, sollte sein Augenmerk auf eine gesunde Ernährung legen und die restliche Zeit mit seinem Vierbeiner genießen.

Hier unser Tipp.

2-3 gesunde Mahlzeiten  am Tag (ca. 300-400g am Tag  in der Wachstumsphase)  und max. 10g Leckerli. Die Grammzahlen beziehen sich nur auf Barfen, oder Nassfutter mit 70% Fleischanteile.  Immer frisches Wasser hinstellen.

  • Futter immer nach dem Gassi gehen geben, sonst ist der Hund satt und Kommandos uninteressant
  • Achtung !!!Futter immer nur handwarm füttern (35°) , nie kalt aus dem Kühlschrank (sonst Durchfallerkrankungen)
  • Futter nach dem fressen wegstellen, keine Rester stehen lassen, sonst frisst der Hund wann er will und wird mäklig
  • möglichst feste Futterzeiten einhalten, für den Rhythmus des Entleerens.
  • Leckerli sofort einschränken, wenn der Hund seine Hauptmahlzeiten nicht oder teilweise frisst. Notfalls ganz verzichten. Ansonsten entstehen Mangelerscheinungen, wo Krankheiten vorprogrammiert sind.

Sobald der Hund sein Futter nicht mehr frisst oder man ihm immer etwas anderes anbieten muss, damit er überhaupt etwas frisst, sollte man sofort etwas ändern. Hier läuft die Erziehung aus dem Ruder, denn der Shiba hat sich durchgesetzt. Das ist eben sein stark ausgeprägter Charakter.

Für alle Fragen rund ums Futter sind wir gern telefonisch erreichbar.

vom japanischen Kaiserreich