Wir

Mit unserer neuen Webseite möchten wir unseren Traumhund, den Shiba, vorstellen und hoffen, dass auch für euch interessante Geschichten dabei sind. Bevor wir aber unsere Geschichte erzählen, möchten wir die Erziehung von Shibas kurz darstellen, denn als wir unseren ersten Shiba hatten, war uns das leider nicht bewusst!

Die Erziehung des Shibas soll früh, gezielt, konsequent und überlegt erfolgen. Mit Geduld und Durchsetzungsvermögen kann der doch relativ eigenwillige Charakter positiv beeinflusst und geformt werden. Bei unüberlegter, brüsker oder gar grober, unbeherrschter Behandlung ist der Shiba schnell verstört, was nicht mehr oder nur sehr schwer wieder korrigiert werden kann.

Angefangen hat alles 1997 mit unserer ersten Shiba-Inu Dame „Fugana“. Mein Mann wollte die Familie mit einem Hund erweitern und suchte nach etwas besonderem. In einer Zoohandlung zeigte man ihm in einer Zeitung einen Shiba-Inu. Zu dieser Zeit gab es nur 3-4 Züchter und auch keine Shibas in unserer Nähe. Verliebt in die Schönheit des Hundes suchten wir dann einen Züchter. Leider hatte ich keine Erfahrung mit Hunden und eigentlich auch nicht die Zeit, die so ein Hund wirklich benötigt. Trotzdem wurde unsere Fugana ein Mitglied der Familie. Allerdings wurde die Erziehung nicht wirklich wahrgenommen und die Verantwortung für den Hund lag auf meinen Schultern. Ich hatte sie sehr lieb gewonnen, zumal ich mit der Zeit den Charakter des Shibas sehr intensiv kennen lernte. Fugana erzog sich quasi selbst, denn sie wußte genau, wie sie mit ihrem Charme etwas bekam und wie sie mit ihrem Dickkopf auch alles durchsetzten konnte. Sie hatte Jagdtrieb, denn die Freiheit war grenzenlos. Autofahren liebte sie über alles. Das war oft die einzige Möglichkeit, sie durch das Motorengeräusch aus dem Wald zu locken, wenn sie mal wieder über alle Berge war. Durch unsere unerfahrene Erziehung war sie eher der ängstliche Typ. Wir hatten einfach verpasst, die kurze Welpenzeit zur Erziehung zu nutzen bzw. uns Hilfe z.b. mit einer Hundeschule zu holen. Leider kam dann die Scheidung und die Verantwortung blieb ganz bei mir. Es war mir nicht möglich, sie zu behalten, da ich durch den Wegzug und die neue Arbeit oft mehr als 10 Stunden am Tag unterwegs war. Es wäre die Hölle für unsere Fugana geworden. Eine wirklich nette Familie nahm dann Fugana als neues Familienmitglied auf. Ich weiß heute, dass sie dort ein wunderbares, stressfreies Leben führen durfte. Dafür möchte ich mich nochmals ganz herzlich bedanken.

Die Liebe, die ich zu Fugana und auch zum Shiba aufbauen durfte, hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Insgesamt hat es 12 Jahre gedauert, bis ich mich entschlossen habe, wieder einen Shiba als Familienmitglied aufzunehmen. Ich wollte einfach die Fehler, die wir/ich gemacht hatte, nicht nochmal wiederholen. Ein Shiba kann 15 Jahre alt werden, und das sollte er möglichst mit seinem Herrchen und Frauchen zusammen erleben. Eine gute Erziehung benötigt auch ein Shiba, denn nur Schönheit ist nicht alles. Erfolge, die man mit einem Shiba erlebt, sind etwas ganz besonderes. Denn nichts ist schöner, als einen treuen Freund an seiner Seite zu haben und mit ihm durch dick und dünn gehen zu können.

Unsere Chicka hat von Anfang an die Welpenstunde und Hundeschule besucht. Mit 11 Wochen ging es los. Alles, was wir erreichen wollten, haben wir unserer Chicka nur mit spielen beigebracht, da sie mit Leckerli nicht zu locken war. Leckerli sind bis heute, völlig uninteressant. Das ist eine Herausforderung, die einen Vorteil hat. Chicka ist durch das Spielen auf uns fixiert und nicht auf das Fressen. Sie geht gern baden, was nicht unbedingt typisch ist für einen Shiba. Sie spielt gern mit Bällen und läuft überwiegend frei. Auch wenn das Abrufen nicht unbedingt immer klappt, bleibt sie auf Kommando stehen und lässt sich Anleinen. Spaziergänge oder mit dem Fahrrad durch den Wald, liebt sie besonders. Den Jagdtrieb haben wir mit einem Pfiff im Griff. Er ist bei ihr nicht besonders ausgeprägt, da wir im Wald mit Tannenzapfen oder Stöckchen genügend Beschäftigung für sie haben und somit einfach interessanter sind. Sie ist ein ausgeglichener, ruhiger Shiba.   Als Spitznamen hat sie „Quitschi“ und „böhm`sches Madel“. „Quitschi“, weil Sie alle Menschen und Hunde, die sie kennt und liebt, mit einem freudigen Quietschen empfängt. Das „böhm`sche Madel“ lernt ihr kennen, wenn ihr uns mit einem Hund besuchen kommt!

vom japanischen Kaiserreich